Startseite

Sitemap

1050-Jahr-Feier

Aktuelles

Abfallkalender

Foto der Woche

Friwoler Kirche

Geschichte

Gewerbe im Ort

Haftung

Impressum

Kalenderblatt

Kirche

Kriegszeiten

Lieder

Linksammlung

Literatur

Mehrzweckraum

Niederschläge


Ortsrat

Pressespiegel

Sagen

Schule um 1900

Sporthalle

Termine/Ferien

Vereine

Vorhaben

Wohnhäuser

Zeitleiste






Hettensen
-
Landkreis Northeim




11.3.2007

Beschlüsse des Ortsrates vom 8. März 2007

Im Verlauf seiner letzten Sitzung hat der Ortsrat Hettensen erwirkt:

1. Die Bepflanzung des Friedhofgeländes wird durch zwei Kugelrobinien, die die gerade an der ostwärtigen Seite gefällten Birken ersetzen, sowie durch vier Eiben ergänzt.

2. Nach einhelliger Auffassung der Mitglieder des Ortsrates soll auf einer ca. 50 Quadratmeter großen Fläche in der südöstlichen Ecke des Friedhofes ein anonymes Urnen-Gräber-Feld angelegt werden, so dass Hettenser Bürger auch auf diese Weise in heimischer Erde ihre letzte Ruhe finden können.

3. Weil er sich maßgeblich und federführend für den Erhalt des von ihm bewirtschafteten Raumes für Zwecke der Bevölkerung bemüht, wurde dem Förderverein Mehrzweckraum Hettensen e.V. -wie übrigens allen anderen örtlichen Vereinen auch- eine jährliche Zuwendung in Höhe von 150,- Euro zuerkannt.

4. Die durch den Orkan 'Kyrill' stark in Mitleidenschaft gezogene Obstbaum-Bepflanzung an der Bramburgstraße wird durch Pflanzung von 12 neuen hochstämmigen Obst-Gehölzen wieder vervollständigt.

5. Der Vorplatz der Sporthalle soll, wie bereits vor Jahren vorhanden, wieder durch einen herausnehmbaren zwei Meter hohen Gitterzaun vom gepflasterten Teil des ehemaligen Schulhofes abgetrennt und wieder eingegrünt werden. Später kann diese Fläche für Ballspiele zur Verfügung stehen.
Für die Besucher der Sporthalle und des Mehrzweckraumes steht der gepflasterte Bereich zur Verfügung; somit werden unnötige Verunreinigungen des Hallenbereiches künftig weitgehend vermieden.

6. Für den Spielplatz 'Buehwiese' ist eine wetterfeste Tischtennisplatte bestellt worden.

7. Das vom Ortsrat bereits erarbeitete Verkehrskonzept (hauptsächlich Zone 30 km/h) soll nunmehr durch die geplanten und der Stadt vorgeschlagenen Maßnahmen -jedoch nach Absprache mit der Straßenverkehrsbehörde- umgesetzt werden.


Informationsveranstaltung der Stadtwerke

Die Stadtwerke Hardegsen haben im Rahmen dieser Ortsratssitzung (und zuvor bereits in einer Info-Veranstaltung am 5.3.2007 in Asche) ausführlich über die geplanten Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahmen der Trinkwasserversorgung im Bereich Asche-Gladebeck-Hettensen informiert.

Vereinfacht dargestellt lässt sich sagen, dass die drei vorgenannten Ortschaften nach Fertigstellung aller Baumaßnahmen im Jahre 2008 mit Trinkwasser aus dem Hettenser Brunnen in der Ramke versorgt werden. Das Wasser, das als das beste im gesamten Stadtgebiet gilt, wird von Hettensen aus in den neu gebauten Edelstahlbehälter nord-westlich von Asche gepumt und stellt von dort aus über neu zu installierende Leitungen bei einem gleichmäßigen Druck von 3,5 bis 5,4 bar in den drei genannten Ortschaften die Wasserversorgung bei höchster Qualität sicher.
Das Wasser aus der Hettenser Quelle, das viel Kohlensäure enthält, wird mittels eines physikalischen Verfahrens direkt nach der Förderung entsäuert, so dass auf Zusatz chemischer Mittel verzichtet werden kann.

Nach einem hydrogeologischen Gutachten von Herrn Dr. Kleefeld vom Nds. Landesamt für Geologie Hannover ist die Versorgung durch den Hettenser Brunnen gesichert, da in dessen Einzugsbereich von einer Trinkwasser-Neubildungsrate in Höhe von ca. 850.000 m³ p.a. ausgegangen werden kann. Laut Planung der Stadtwerke ist allerdings nur eine jährliche Förderung von ca. 260.000 Kubikmeter geplant.

Die Stadtwerke Hardegsen stehen nach ausführlichen Beratungen im Werksausschuss sowie im Stadtrat im Jahre 2003 zu den bereits damals gemachten Aussagen über das Investitionsvolumen in Höhe von ca. 5,5 Mio. Euro und eine damit verbundene Anhebung des Wasserpreises auf etwa 2,25 € im Jahre 2008/2009. Voraussetzung hierfür ist aber kein deutlicher Rückgang der Menge verkauften Trinkwassers. Derzeit liegt der Wasserbezugs-Preis bei 1,96 € pro Kubikmeter.






19.4.2005

Neue Seilbahn für den Spielplatz "Buehwiese"

Die im vergangenen Jahr als abgängig eingestufte und deshalb abgebaute Seilbahn auf dem Kinderspielplatz "Buehwiese" ist in dieser Woche durch ein neues Gerät ersetzt worden. Da die Gerüste sowie die Spannvorrichtung des Laufseiles einbetoniert worden sind - und der Beton erst noch aushärten muss -, darf das Gerät allerdings erst am 27. April des Jahres in Betrieb genommen werden.

Finanziert werden konnte die neue Seilbahn aus Mitteln der Stadt Hardegsen einerseits sowie durch Zuwendungen der Volksbank Hardegsen, der Traditionsfeuerwehr Florentine und des Festausschusses 1050 Jahre Hettensen. Erfreulich, dass durch diese gemeinsame Aktion die Attraktivität des gut angenommenen Spielplatzes erhalten werden konnte.


Bald einsatzbereit: Die neue Seilbahn auf dem Kinderspielplatz Buehweg
Foto: Rainer Glahe






10.2.2005

Kostenverringerung bei den Dorfgemeinschaftseinrichtungen

Die Stadt Hardegsen möchte die Ausgaben für die Dorfgemeinschaftseinrichtungen deutlich senken.

Die Bewirtschaftskosten des Dorfgemeinschaftshauses Hettensen (Feuerwehr, Kindergarten, Wohnung, Sporthalle incl. Mehrzweckraum) schlagen mit cirka 14.500,- Euro pro Jahr zu Buche.

Sporthalle und Mehrzweckraum, die nach Errechnung der Stadtverwaltung zu etwa 50% an den Gesamtkosten teilhaben, könnten nach Auffassung von Bgm. Sjuts künftig von einem örtlichen Verein oder von einem zu gründenden Trägerverein auf Grundlage eines mit der Stadt zu schließenden Vertrages eigenverantwortlich bewirtschaftet werden.

Der Kindergarten wird sicherlich auch in Zukunft in Trägerschaft der Stadt bleiben. Auch das Feuerwehrgerätehaus muss wohl als Einrichtung, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit dient, auch weiterhin allein aus Mitteln des städtischen Haushalts finanziert werden.

Aus diesem Grunde hat die Stadtverwaltung einen Vertragsentwurf vorgelegt und will in Kürze ein Gespräch mit den Vertretern der örtlichen Vereine sowie den Mitgliedern des Ortsrates führen.


Ergebnis der Besprechung vom 17.2.2005

Kostenverringerung bei den Dorfgemeinschaftseinrichtungen

Die Stadt Hardegsen möchte die Ausgaben für die Dorfgemeinschaftseinrichtungen deutlich senken. Aus diesem Grunde hat am 17. Februar des Jahres ein erstes Gespräch zwischen der Stadtverwaltung, den Vertretern der örtlichen Vereine und dem Ortsrat stattgefunden.

Unstrittig ist, dass der Kindergarten und das Feuerwehrgerätehaus in Hettensen als öffentliche Einrichtungen von der Stadt Hardegsen zu unterhalten und somit auch weiterhin aus Mitteln des städtischen Haushalts zu finanzieren sind.

Im weiteren Verlauf dieses Gesprächs wurden die Bewirtschaftskosten des Dorfgemeinschaftshauses Hettensen (Feuerwehr, Kindergarten, Wohnung, Sporthalle incl. Mehrzweckraum) vorgestellt, die mit cirka 11.000,- Euro pro Jahr zu Buche schlagen.

Sporthalle und Mehrzweckraum, die nach Berechnung der Stadtverwaltung zu etwa 60% an den Gesamtkosten teilhaben, könnten nach Auffassung von Bgm. Sjuts künftig von einem örtlichen Verein oder von einem zu gründenden Trägerverein auf Grundlage eines mit der Stadt zu schließenden Vertrages eigenverantwortlich bewirtschaftet werden.

Sollte sich kein örtlicher Träger finden, der die Gebühren für die Nutzung dieser Einrichtungen auf Grund eigener Kalkulation festlegen könnte, müsste mit höheren Nutzungsentgelten gerechnet werden.

Wesentlich für die mögliche Übernahme ist eine exakte Kostenkalkulation auf Grundlage der Einnahmen und der anfallenden Kosten. Daher hat die Verwaltung zugesagt, dass die Voraussetzungen für die eindeutige Ermittlung und Zuweisung sämtlicher Verbrauchswerte des Sporthallenkomplexes umgehend geschaffen werden sollen.

Offen diskutiert wurden verschiedene Modelle zur Bewirtschaftung, mögliche Vertragskonstruktionen sowie derzeitige Unwägbarkeiten. Durchaus nachvollziehbar waren Bedenken der anwesenden Vereinsvorstände, die vor einer Besprechung und Entscheidung in den Vereinsgremien noch weiteres Zahlenmaterial einforderten. Nach Vorlage dieser Zahlen wollen sich die Vereine demnächst nochmals auf Vorstandsebene zu einer weiteren Gesprächsrunde treffen.

Ortsbügermeister Rainer Glahe und sein Stellvertreter Heiko Keilholz halten auch in Zukunft - evtl. für einen begrenzten Zeitraum - eine finanzielle Beteiligung der Stadt an den Bewirtschaftungskosten in Form eines Zuschusses für denkbar. Dieser Betrag könne an einen möglichen neuen Träger der Einrichtung gezahlt werden und würde die Ausgabenseite der Stadt -bei gleichzeitiger Stützung des neuen Betreibers - trotzdem deutlich entlasten. Eine endgültige Entscheidung hierüber kann aber letztendlich nur der Stadtrat treffen.

Nach Auffassung des Ortsrates sollen sowohl die Sporthalle sowie der Mehrzweckraum, die ein Stück Lebensqualität in Hettensen ausmachen, der Bevölkerung auch in Zukunft erhalten bleiben und von ihr möglichst kostengünstig genutzt werden können.

Wenn alle Informationen vorliegen, und die Vereinsvorstände das Zahlenmaterial gesichtet und das Für und Wider einer "privatwirtschaftlichen" Nutzung erörtert haben, wird im Rahmen einer Ortsratssitzung die Problematik nochmals ausführlich erörtert werden.






10.9.2004

Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses

In der ersten Septemerwoche haben die umfangreichen Sanierungsarbeiten am ehemaligen Schulgebäude begonnen.

Nachdem das Gebäude eingerüstet war, konnten die eigentlichen Arbeiten in Angriff genommen werden. Neben der Neueindeckung des Daches (Ziegel aus dem Jahre 1910) wird auch die Fassade restauriert. Insbesondere Teile der parziell stark angegriffenen Fachwerkkonstruktion bedürfen dringend der Ausbesserung.

Finanziert werden konnte diese Maßnahme, da das Amt für Agrarstruktur einen 50%igen Zuschuss in Höhe von 55.810,- Euro bewilligt und der Rat der Stadt Hardegsen den Restbetrag in die Nachtragshaushaltssatzung eingestellt hat.

Den aktuellen Anstrich erhielt das Gebäude Mitte der 1970er Jahre, als damals mit Mitteln aus dem Dorferneuerungsprogramm u.a. das Wirtschaftsgebäude abgerissen und der einstige Schulhof umgestaltet wurde.

Mit Errichtung eines Vordaches im Eingangsbereich und dem Einbau einer neuen Treppen- und Türanlage konnten die Arbeiten Anfang des Jahres 2005 abgeschlossen werden.


Das eingerüstete Schulgebäude im September 2004
Foto: Rainer Glahe



Das sanierte Schulgebäude mit neu gestaltetem Eingangsbereich im April 2005
Foto: Rainer Glahe



Ein Schmuckstück im Ort: Südansicht des ehemaligen Schulgebäudes im April 2005
Foto: Rainer Glahe






Jugendraum

Im Rahmen des Dorfgespräches der HNA am 4. Dezember 2001 ist deutlich geworden, dass die Jugendlichen unseres Dorfes einen Raum wünschen, den sie selbst gestalten können, bewirtschaften, verwalten und in Ordnung halten. Es bestand auch Einigkeit darüber, dass man sich dabei an die üblichen Normen zu halten hat.

Der Ortsbürgermeister schlägt vor, dass interessierte Jugendliche und deren Eltern sich zu einer Versammlung treffen, auf der ein Förderverein "Jugendraum Hettensen" gegründet werden sollte. Ein solcher Verein könnte Spenden einnehmen und somit die Kosten für einen Jugendraum minimieren. Ferner könnte sich dieser Förderverein zum Ziel setzen, die Jugendlichen beim Aufbau des Raumes und bei ihrem späteren Wirken zu begleiten, also quasi eine Hilfestellung geben. Eine derartige Begleitung sollte auch nach Errichtung des Jugendraumes fortgesetzt werden, sodass den jungen Menschen stets ein Ansprechpartner (oder mehrere Ansprechpartner) zur Verfügung steht/ stehen.
Von Vorteil wäre dies auch aus einer anderen Sicht: Bei Streitigkeiten oder möglichem Falschverhalten könnte so eine Art Regulativ "zwischengeschaltet" werden.

Eine Versammlung, zu der die Jugendlichen und deren Eltern eingeladen sind, soll am 5. Februar 2002 um 19.00 Uhr im Mehrzweckraum beginnen.



A.. Ergebnis der Ortsrats-Sitzung vom 31.1.2002:

Der Ortsrat hat in seiner o.a. Sitzung über die Schaffung eines Jugendraumes beraten. Vorgestellt wurde eine Skizze der Verwaltung, die von einem möglichen Standort des Gebäudes südlich der Sporthalle ausgeht. Zu überlegen wäre, ob sich weitere Standorte im Ortsgebiet anbieten.
Einstimmigkeit herrschte darin, dass die Errichtung eines solchen Raumes mit Nachdruck weiter verfolgt werden soll. Da von Herrn Manfred Wedemeyer ein fertiges Gebäude, ein ehemaliges Bauleitungsgebäude, kostengünstig zur Verfügung gestellt worden ist, müssten lediglich noch Detailfragen geklärt werden.
Die Kosten für Aufstellung, Installation, Anstrich, etc. belaufen sich nach Schätzungen auf etwa 2.500 bis 3.000 Euro. Ein zu gründender Förderverein "Jugendraum Hettensen" könnte Spendengelder beschaffen und die Finanzierung des Projektes somit weitgehend sicherstellen. Ferner sollte dieser Förderverein die Jugendlichen bei der Betreibung und Bewirtschaftung des Raumes begleiten.



B.. Ergebnis der Versammlung der Jugendlichen und Eltern vom 05.02.2002:

Zu der Versammlung im Mehrzweckraum der Sporthalle waren 18 Eltern und 30 Jugendliche erschienen.
In einer erfrischenden Atmosphäre entfachte sich nach Anlaufschwierigkeiten eine lebhafte Diskussion der Jugendlichen.
Seitens der Anwesenden bestand Einvernehmen darin, dass in einem zu schaffenden Jugendraum Regeln gelten sollen, an die sich alle Nutzer halten müssen. Diese Regeln sind von den Jugendlichen in Abstimmung mit den Eltern (Förderverein) aufzustellen. Themen waren unter anderem das Problem des Rauchens, Verhalten bei Schadensfällen, Anwesenheit von "Störenfrieden", mögliche Nutzungszeiten für ältere und jüngere Nutzer.

Neben Henrik Sitte und Raffael Buhre, die bereits im Besitz eines Jugendgruppenleiterausweises sind, wollen noch Danny Bartz, Sascha Klöppner, Carsten Schulz, Fabian Pawelz, Carsten Wulf, Dennis Otte, Roy Dölgner, Annika Herre, Sarah Kindervater und Dominik Herre diesen Ausweis erwerben, sodass sie in einem Jugendraum als Aufsichtsperson fungieren können.

Die anwesenden Eltern diskutierten, nachdem die Jugendlichen ihre Anliegen vorgetragen und ihre Argumente ausgetauscht hatten, die weitere Vorgehensweise. Im Vordergrund stand dabei die Frage der Finanzierung des Jugendraumes. Seitens der Stadt Hardegsen kann im laufenden Haushaltsjahr von keinem finanziellen Engagement ausgegangen werden.

Die notwendigen Mittel müssten auf dem Wege der Beschaffung von Spendengeldern flüssig gemacht werden. Aus diesem Grunde sprach man sich für die Gründung eines Fördervereines aus.

14 anwesende Erwachsene hoben sodann den Förderverein 'Jugendbegegnungsstätte Hettensen' aus der Taufe. Als vorläufiger Vorstand wurde gewählt:

Petra Herre (1. Vorsitzende)
Jürgen Wellhausen (2. Vorsitzender)
Hartmut Bode (3. Vorsitzender)
Claudia Schulz (Schriftführerin)
Peter Buhre (Schatzmeister)


Der Mitgliedsbeitrag wurde auf 30,- Euro jährlich festgesetzt.

Der Förderverein will bei der Errichtung des Gebäudes behilflich sein, will neben den Mitgliedsbeiträgen weitere Spendengelder beschaffen und Ansprechpartner bei Konfliktsituationen sein.
Daher soll in den nächsten Wochen eine Satzung erarbeitet und die Eintragung des Vereins sowie dessen Gemeinnützigkeit beantragt werden.

Die nächste Versammlung des Fördervereins soll am 27. Februar 2002 um 19.30 Uhr im Mehrzweckraum stattfinden. Bis dahin sollen weitere fördernde Mitglieder hinzugewonnen werden.

Am 11. Februar 2002 um 16.30 Uhr wollen sich der Ortsrat Hettensen sowie Vertreter der Stadtverwaltung den geplanten Standort für die Begegnungsstätte anschauen. Dabei werden auch mögliche baupolizeiliche und Brandschutz-Auflagen eine Rolle spielen.



C. Ergebnis der Besichtigung des möglichen Standortes (11.2.2002):

I.
Neben Herrn Sjuts und Herrn Schrader von der Stadtverwaltung waren die Mitglieder des Ortsrates, die Eigentümer der Nachbargrundstücke H. Amthor, K.-P. Abler, M. Abler, P. Ertelt und M. Jesse sowie der Vorstand des Fördervereins 'Jugendbegegnungsstätte Hettensen' zugegen.

Nachdem der mögliche Standort an der Südseite der Sporthalle in Augenschein genommen worden war, unterhielt man sich über baurechtliche Fragen, Überlassung des Standortes, mögliche Beeinträchtigungen der Nachbarn.

Seitens der Verwaltung wurde zum Ausdruck gebracht, dass man sich -vorbehaltlich der Zustimmung des Verwaltungsausschusses (VA)- sehr gut vorstellen könne, dort den Platz für die Errichtung eines Gebäudes für die Jugend zur Verfügung zu stellen. Vertreter des Landkreises Northeim hätten den Standort an der Sporthalle als "in besonderem Maße geeignet" eingestuft. Diskutiert wurde ferner, ob das Gebäude direkt an den Baukörper der Halle zu bauen ist oder ob es besser frei stehen soll.

Seitens der Nachbarn wurde zu Bedenken gegeben, dass ihre Grundstücke durch die Errichtung einer Jugendbegegnungsstätte keiner weiteren Lärmbelästigung ausgesetzt werden dürfen. Hierfür seien im Idealfall bauliche Vorkehrungen zu treffen (z.B. Lärmschutzwand); besser sei es aber, dass ein "verbindliches Regelwerk" aufgestellt werden solle, das den Nutzern des Raumes ein "gutnachbarschaftliches Verhalten" vorschreibt. Bei Zuwiderhandlungen müsse man auch den Mut haben, Störenfriede auszuschließen bzw. die Einrichtung vorübergehend zu schließen.


II.
Nach Verhandlungen mit den Nachbarn und Gesprächen mit dem Grundstückseigentümer scheint nunmehr eine tragfähige Lösung gefunden zu sein: Der Vorstand des Fördervereins Jugendbegegnungsstätte Hettensen hat signalisiert bekommen, dass das leerstehende Wirtschaftsgebäude neben dem Gelände des ehemaligen Schafstalles umgebaut und als Raum für die Jugendarbeit genutzt werden kann.

Nunmehr muss nach Bauantrag und Baugenehmigung der Umbau des Gebäudes erfolgen, so dass im Jahr 2003 der Einzug in die Räumlichkeiten erfolgen kann.






14.1.2002

Entschärfung der Verkehrssituation in der Bornbreite

Besonders prekär ist die Verkehrssituation in der Bornbreite, der schmalsten Straße unseres Ortes. Eine große Gefahr geht von jeglichem Verkehr aus, der mit der gesetzlich zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h diese Straße passiert. Erschwerend kommt hinzu, dass die Schulbusse, die die Haltestelle in der Lödingser Straße anfahren, auch die Bornbreite passieren, weil sie im Bereich der Haltestelle nicht rückwärts fahren und drehen dürfen.

Um hier Abhilfe zu schaffen, ist es einmal zwingend erforderlich, die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h zu begrenzen. Andererseits wäre es sinnvoll, wenn die Schulbusse andere Verkehrswege nehmen könnten.
So könnte eine Ausbuchtung am Ende der Lödingser Straße den Bussen ebenso ein gefahrenfreies Wenden ermöglichen wie auch ein denkbarer Kreisel am Ortseingang.
Eine andere Lösung wäre, wenn nur die Schulbusse durch den Kaineweg führen und dann direkt -gesteuert über eine Bedarfsschranke- wieder auf die Landesstraße nach Ellierode fahren könnten.



Ergebnis der gemeinsamen Sitzung des Bauausschusses und des Ortsrates am 20.9.2002

Sehr viel Interesse an der gemeinsamen Sitzung des Ortsrates und des Bauausschusses zeigte die Bevölkerung. Seit einiger Zeit fährt der Bus die Haltestelle Mühlenweg in der Hardegser Ortschaft Hettensen nur noch zwei Mal am Tag an.

Insbesondere die Anlieger des Mühlenviertels haben sich inzwischen vehement dafür eingesetzt, dass wieder alle Busse die Haltestelle in der Lödingser Straße bedienen.

Am 20. September berieten Ortsrat und Bauausschuss gemeinsam über das Problem. Einstimmig wurde folgender Beschluss gefasst: Es soll möglichst im kommenden Jahr ein Buswendeplatz auf dem Eckgrundstück der Eheleute Seebode (Bornbreite/ Ecke Lödingser Straße) gebaut werden. Die Baumaßnahme inclusive Grundstückserwerb wird rund 33.500 Euro kosten. Dabei hofft die Stadt Hardegsen auf die Gewährung eines Zuschuss des Landes Niedersachsen in Höhe von 70 Prozent (förderung ÖPNV). Somit verbleibt ein Eigenanteil von rund 10.000 Euro, den die Stadt Hardegsen finanzieren müsste. Die Vertreter des Hardegser Bauausschusses machten mit Blick auf die angespannte Haushaltslage der Stadt deutlich, dass noch nicht eine endgültige Zusage für das Projekt gegeben werden könne. Dies könne erst bei den Etatberatungen entschieden werden.

Ortsbürgermeister Rainer Glahe signalisierte, dass der Ortsrat möglicherweise aus seinen Verfügungsmitteln etwas zum Bau des Wendeplatzes beisteuern könne.

Zuvor hatte Dieter König eine Liste mit rund 150 Unterschriften von Einwohnern, die sich für den Bau des Wendeplatzes und verkehrsberuhigende Maßnahmen aussprechen, an Bürgermeister Sjuts überreicht.

Nachdem Ortsbürgermeister Glahe darauf hingewiesen hatte, dass die Landesstraßen-Bauverwaltung einen Kreisel im Ortseingangsbereich für durchaus sinnvoll hält, will Hardegsens Bürgermeister Dieter Sjuts prüfen, in welchem Zeitraum im Bereich des Ortseinganges aus Richtung Lödingsen der Bau eines Kreisels möglich ist. Dann müsste ein Wendeplatz nicht gebaut werden; der Bus könnte dann dort trotzdem wenden. Zudem wäre dieses Propjekt ein Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in der Ortschaft.



Geplanter Bus-Wendeplatz (blaues Dreieck) im Bereich Bornbreite - Mühlenweg - Lödingser Straße
Foto: Rainer Glahe




Ortsrat stellt Weichen für Bus-Wendeplatz

In der Sitzung am 21. November 2002 hat sich der Ortsrat Hettensen mit der Verteilung der Ortschaftsmittel für das Haushaltsjahr 2003 beschäftigt.

Absolute Priorität genießt nach Auffassung aller Mitglieder des Ortsrates der Bau des Buswendeplatzes im Bereich Mühlenweg - Bornbreite - Lödingser Straße. Durch diese Baumaßnahme soll einmal für den Schulbus am Ortsausgang eine Wendemöglichkeit geschaffen und anderseits die zwischenzeitlich verwaiste Haltestelle Mühlenweg wieder geöffnet werden. Ferner kann der Wendeplatz mit dazu beitragen, dass der aus Richtung Lödingsen in den Ort einfahrende Verkehr so gebremst wird.

Nach Übertragung von Restmitteln aus den Vorjahren und unter Einsatz von Mitteln aus dem kommenden Haushaltsjahr hat der Ortsrat Hettensen für den Erwerb der benötigten Grundstücksfläche und für die Baumaßnahme aus Ortschaftsmitteln 3.000,- EURO zur Verfügung gestellt. Dieser Betrag macht immerhin etwa 30 Prozent des Anteiles aus, der von der Stadt Hardegsen noch zu tragen wäre, wenn die in Aussicht gestellten Zuschüsse aus ÖPNV-Mitteln gewährt werden.

Den Mitgliedern des Stadtrates sollte es bei dieser “finanziellen Hilfestellung” des Ortrates nicht schwer fallen, die für diese dringende Maßnahme erforderlichen Mittel in der Haushaltssatzung der Stadt für das Jahr 2003 festzuschreiben, zumal es töricht wäre, wenn man die nur einmal fließenden ÖPNV-Mittel, die als geschenktes Geld des Landes zu betrachten sind, verfallen ließe.



Baubeginn in Kürze

Die Stadtverwaltung Hardegsen hat am 29.9.2003 mitgeteilt, dass in der 40./ 41. Kalenderwoche mit der Auftragserteilung für die Bauarbeiten zur Erstellung des Buswendeplatzes gerechnet werden kann.

Nach weiteren Informationen der Verwaltung ist dann umgehend mit dem Baubeginn zu rechnen, so dass bei günstigem Witterungsverlauf noch in diesem Jahr zumindest mit der provisorischen Wiederherstellung der Haltestelle am südlichen Ortsausgang zu rechnen ist.
Am 8. Oktober 2003 haben die Mitarbeiter des Bauhofes erste vorbereitende Arbeiten auf dem bisherigen Grundstück der Familie Seebode durchgeführt. So wurden der Zaun und die Betonmauer abgerissen, der große Apfelbaum ist auch schon gefällt worden.
Es kann also begonnen werden.



Haltestelle am Wendeplatz in Betrieb

Es ist geschafft.

Nachdem die Durchfahrtbreite am Wendeplatz noch einmal etwas verbreitert worden ist, können nunmehr die Linien- und Schulbusse des regionalen Verkehrsträgers am Ortsausgang Richtung Lödingsen wenden und somit die seit knapp etwa anderthalb Jahren verwaiste Haltestelle Lödingser Straße/ Bornbreite/ Mühlenweg wieder anfahren.

Somit können nun sowohl die Schülerinnen und Schüler sowie die anderen Fahrgäste wieder in der Nähe ihrer Wohnung in die Busse ein- und aussteigen. Mit der zusätzlich im Bereich des Wendeplatzes angebrachten Beleuchtung und einer Überquerungshilfe, die als Verkehrsinsel in der Mitte der Lödingser Straße gebaut wurde, ist hinsichtlich der Verkehrssicherheit ein deutlicher Schritt nach vorn getan worden, zumal die Einengung der Straße den in den Ort von Lödingsen einfließenden Verkehr deutlich abbremst.


Bus-Wendeplatz mit Wartehäuschen und Begrüßungsschild (2005)
Foto: Rainer Glahe






Erweiterung des Friedhofsgeländes ist notwendig

Bei anstehenden Bestattungen im vergangenen Jahr sind die städtischen Arbeiter beim Ausheben von Gruften wiederholt auf gut konservierte Särge gestoßen, die bereits vor über 40 Jahren beigesetzt worden sind.
Aus diesem Grund wird die Friedhofsverwaltung in den Gräberfeldern links und rechts des Hauptweges zur Kapelle keine weiteren Plätze für Erdbestattungen zur Verfügung stellen können. Es werden daher lediglich noch die bereits erworbenen Doppelgräber in diesem Bereich belegt. Bei der letzten Bestattung ist man auf eine Freifläche westlich der Friedhofskapelle ausgewichen, die eigentlich für einen Erweiterungsbau der Kapelle vorgesehen war.

Somit ist absehbar, wann die Kapazität des Friedhofes erschöpft ist. Die vom damaligen Ortsrat im Jahre 1983 aufgeworfene Frage nach einer rechtzeitigen Erweiterung hat die Stadtverwaltung nunmehr eingeholt.

Da das Gelände des Hettenser Friedhofes in der Zone III eines geplanten Wasserschutzgebietes liegt, ist nach Auskunft der Bezirksregierung Braunschweig (Außenstelle Göttingen -Wasserwirtschaft und Wasserrecht-) eine Erweiterung beschränkt zulässig. Weil bisher noch kein Wasserschutzgebiet festgeschrieben ist, liegt die Zuständigkeit für die Genehmigung einer Erweiterung der Bestattungsfläche beim Landkreis Northeim.


Ergebnis der Sitzung des Ortsrates vom 7.8.2002

Der Ortsrat sprach einstimmig die Empfehlung aus, die Stadt Hardegsen möge das Friedhofsgelände im südlich oder östlich angrenzenden Bereich erweitern. Beide Erweiterungsflächen sind Eigentum der Stadt. Die Stadtverwaltung soll hierzu eine Planung erstellen. Im Zuge einer Erweiterung der Bestattungsflächen soll dann auch die bereits seit langem als notwendig erachtete Drainage verlegt werden.


Mitteilung der Stadtverwaltung vom 6.2.2003

Da die Erweiterung des Friedhofsgeländes eine Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt voraussetzt, wird diese zzt. zusammen mit anderen Änderungsvorhaben vom Bauamt der Stadt vorbereitet.

Die Entwurfsplanungen sollen von der Friedhofsverwaltung in Abstimmung mit dem Bauamt vorbereitet werden.

Da für 2003 keine Haushaltsmittel für die Verlegung einer Drainage zur Verfügung stehen, soll die Friedhofsverwaltung für das Haushaltsjahr 2004 entsprechende Mittel einplanen.






Verkehrskonzept für Hettensen


Die Ortsratsmitglieder haben Anfang Februar 2003 ein Diskussionspapier erarbeitet, das sich mit der Verkehrssituation in Hettensen beschäftigt.

Dieses Grundsatzpapier soll den Bürgerinnen und Bürgern der Ortschaft vorgestellt und mit ihnen erörtert werden. Der Ortsrat wird danach abschließend darüber beraten und beschließen. Die Stadt Hardegsen soll die Vorstellungen der Ortschaft Hettensen sodann in ein Verkehrskonzept für das gesamte Stadtgebiet einbeziehen.


Vorlage des Ortsrates

Alle Überlegungen des Ortsrates beruhen auf folgenden Überlegungen:

1. Großer Kostenaufwand soll vermieden werden.
2. Verkehrsregelnde Zeichen sollten nur in Ausnahmefällen aufgestellt werden.
3. Die innerörtlichen Straßen (ausgenommen Ellieröder - und Lödingser Straße) werden in der Regel nur von Bewohnern der Ortschaft genutzt.
Von daher erscheint eine Reglementierung für diese Bereiche wenig sinnvoll.


Wünschenswerte Maßnahmen:

Am Kirchberg
Traditionsgemäß wird diese kurze Straße während der Wintermonate von den Kindern des Dorfes und des Kindergartens zum Schlittenfahren genutzt, da dort so gut wie kein Verkehrsaufkommen zu verzeichnen ist.
Wenn diese Straße nicht mehr vom Schulbus befahren wird, sollte dies eine Spielstraße werden und, falls rechtlich möglich, mit einem Schild "Kein Winterdienst" versehen werden.
Dies setzt u.a. voraus, dass der Bus-Wendeplatz im Bereich Bornbreite-Lödingser Straße schnellstmöglich gebaut wird.

An der Schwülme
Sehr enge Streckenführung. Keine besondere Maßnahme, da Straße kaum genutzt wird.

Bornbreite
Enge Straßenführung mit Hauseingangsbereichen "fast auf der Straße". Kinder der Anwohner nutzen Straße häufig als Spielfläche. Daher Schild "Zone 30". Sonst keine weiteren baulichen Maßnahmen.

Bramburgstraße
Friedhof, Dorfgemeinschaftsanlage, Kindergarten und Kirche bestimmen mögliche Gefahrenherde.
Aufpflasterung im Ortseingangsbereich und evtl. Bepflanzung mit Baum/ Bäumen (optische Einengung) im Bereich zwischen Friedhof und der Einfahrt zum Kindergarten. Ggf. Schild "Vorsicht Kinder!"

Friwoler Straße
Unterbrechung des Parkstreifens (Südseite) durch kleine Grünfläche und Bepflanzung mit Solitärbaum etwa in Höhe der Grundstücke Henfried Randersen zur optischen Einengung und Unterbrechung des relativ langen und breiten Straßenzuges.

Haarkesanger
Einspurige Stichstraße. Geringes Verkehrsaufkommen nur durch Anlieger.

Hinter den Höfen
1 1/2-spurige Stichstraße mit Wendehammer. Geringes Verkehrsaufkommen nur durch Anlieger.

Mühlengarten/ Mühlenberg
Nur Stichstraßen, zudem recht schmal. Höhere Geschwindigkeiten sind nicht möglich.

Mühlenweg
Detaillierte Planung bei Ausbau der Straße unter Einbeziehung der Vorstellungen der Anlieger.

Nordring
Auf Grund des Ausbauzustandes und des ruhenden Verkehrs ist dort keine hohe Geschwindigkeit zu fahren. Kein Durchgangsverkehr.

Saure Plecke
Ausbau gemäß Bebauungsplan.

Sonnenweg
Ausbau gemäß Bebauungsplan.

Ortsdurchfahrt Ellieröder Straße
Im Eingangsbereich Nord-Ost ist eine den Verkehr beruhigende bauliche Maßnahme wünschenswert, wenn nicht sogar unbedingt erforderlich.
Ein Baumtor, eine Verkehrsinsel, Schikane o.ä. nach dem Ortsschild, aber vor der Einmündung des Nordringes, sollte nach Rücksprache mit der Straßenbauverwaltung gebaut werden.
Zwischen der Einmündung Nordring in die L 554 und dem Kaineweg sollte am südlichen Rand der Landesstraße ein Fuß-Verbindungsweg entstehen.

Ortsdurchfahrt Lödingser Straße
Im Eingangsbereich Süd ist ein Bus-Wendeplatz mit Einengung der L 554 geplant, so dass die derzeit verwaiste Haltestelle wohnungsnah wieder in Betrieb genommen werden kann und gleichzeitig der in den Ort einfahrende Verkehr deutlich abgebremst wird.
Die Umsetzung ist schnellstens erforderlich.

Im Haushaltsplan der Stadt sind für diese und andere Baumaßnahmen ca. 196.000,- Euro sowie die eingebrachten Ortsratsmittel in Höhe von 3.000,- Euro verankert. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Maßnahmen nur dann durchgeführt werden können, wenn die [zugesagten] Landeszuschüsse aus ÖPNV-Mitteln fließen.













seit 952